Feuchteschäden und Schimmel:
Ursachen erkennen – Schäden sicher bewerten
Feuchteschäden in Gebäuden zählen zu den häufigsten Ursachen für Schimmel, Bauschäden und schlechte Raumluft. Sie entstehen durch Wassereintritt, unzureichende Abdichtung, fehlerhafte Bauausführung oder falsches Lüftungsverhalten. Die Folgen reichen von Materialzerstörung über Gesundheitsgefahren bis zu hohen Sanierungskosten.
Die fachgerechte Untersuchung von Feuchteschäden ist entscheidend, um Ursachen sicher zu erkennen, verdeckten Schimmel aufzuspüren und rechtssichere Maßnahmen zur Sanierung einzuleiten.
Wir grenzen Feuchteschäden an Gebäuden ein, lokalisieren mittels Sonden vorhandene nasse Stellen im Bauteilaufbau.
Visuelle Erfassung typischer Anzeichen für Feuchteschäden: Verfärbungen, muffiger Geruch, Schimmelspuren oder abgeplatzte Oberflächen.
- Feuchtemessung an Oberflächen und in Bauteilen
- Klimadaten: Temperatur, Luftfeuchte, Taupunkt
- Thermografie zur Erkennung von Wärmebrücken und Kondensationsrisiken
- Abklatschproben, Luftmessungen oder Materialproben auf Schimmelpilze und Bakterien
- Analyse von MVOC (mikrobiell verursachte flüchtige organische Verbindungen)
- Bei Bedarf: DNA-basierte Methoden (qPCR)
Bei verdeckten Feuchteschäden oder vermutetem Schimmel im Bodenaufbau, hinter Verkleidungen oder in Hohlräumen werden speziell ausgebildete Schimmelspürhunde eingesetzt.
Infos: Bundesverband qualifizierter Schimmelspürhundeteams – BQS
Objektive Beurteilung gemäß UBA-Leitfaden, DIN EN ISO 16000-21 und WTA-Merkblatt „Ziele und Kontrolle von Schimmelpilzschadensanierungen in Innenräumen“.
Nach DIN EN ISO/IEC 17025
durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) akkreditiertes Prüfinstitut für:
- Luftverunreinigende chemische, faserförmige und mikrobiologische Stoffe
- Schadstoffe in Gebäuden
- Gerüche in Innenräumen
- Emissionen von Baumaterialien
- Bauphysik und Raumklima
gemäß § 7 Abs. 10 Gefahrstoffverordnung akkreditierte Messstelle
Aktuelles
Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene zur energetischen Sanierung der Gebäudehülle - Gefahr der Überdeckung von gefahrstoffhaltigen Bauteilen,
Umweltbundesamt, 2025, Autoren Dipl. Chem. Martin Wesselmann, Gebäudediagnostik Wesselmann, Hamburg; Dipl. Chem. Jörg Thumulla, Anbus analytik GmbH, Fürth; Dipl. Biol. Nicole Richardson
Sachverständigenbüro Richardson, Witten
Aktualisierung zu Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden (2017) – Kapitel 6.1 Nutzungsklassen: Erweiterung um die Definition eines “Innenraums” und Streichung der Nutzungsklasse IV.
Umnutzung von Gewerbegebäuden in Wohnraum: Begleitende Untersuchungen von Gebäudediagnostikern empfohlen
Richtwerte für Methylmetacrylat in der Innenraumluft
Mitteilung des Ausschusses für Innenraumrichtwerte, Bundesgesundheitsbl 64: 126-135 (2020)